Kindheit in Deutschland


Gedanken(v)erbrechen

Den Kindern in Deutschland geht es materiell eigentlich gar nicht schlecht (von den armen Hartz-IV-Kindern mal abgesehen) aber trotzdem sind sie unglücklich. Ungefähr das ist das Ergebnis des UNICEF-Berichts zur Lage der Kinder in dem Industrieländern. Das wundert mich nicht – es war ja noch nie ein Vergnügen Kind zu sein, auch wenn noch immer viele Erwachsene behaupten, dass es nie wieder so schön wäre wie in der Kindheit.

Eine Behauptung, die mich früh schon in Panik versetzte: Wenn es schon „schön“ sein sollte, ein von elterlicher Willkür abhängiges Irgendwas zu sein, das nicht für voll genommen, dafür in peinliche Klamotten gesteckt, zum Teller-leer-essen genötigt, früh ins Bett geschickt und auch sonst alles mögliche werden konnte – wie schlimm musste dann erst das Erwachsenenleben sein, von dem meine Eltern immer behaupteten, dass dann erst der Ernst des Lebens losgehen würde, in dem ich doch längst bis zum Hals zu stecken…

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3 Antworten zu Kindheit in Deutschland

  1. monologe schreibt:

    Man wundert sich aber, woher die Kinder wissen, dass sie unglücklich sind. Es wäre durchaus interessant zu erfahren, was für die Kinder „Unglück“ ist und was „Glück“.

    • Schwammerl schreibt:

      woher weißt du es ob du Glücklich bist oder nicht? Normale Lebewesen (sogar Tiere und Pflanzen) spüren es einfach. Dies zeigen Kinder sogar in dem sie weinen oder eben lachen 😉 Man muss sie eben auch ernst nehmen auch wenn man ihre Probleme als Erwachsener NICHT MEHR als Problem empfindet. Das man das erklären muss, finde ich irgendwie tragisch, selbst mein Hund versteht so etwas von alleine 😉

  2. Schwammerl schreibt:

    so ein Blödsinn! Zumindest ich habe meine Kindheit anders in Erinnerung! und sie war schön bis auch meine Mutter aus Geldmangel einen unterbezahlten 40h Job annehmen musste damit uns unsere Eltern ernähren konnten! Warum dann plötzlich die Schulischen Leistungen von meinen Geschwistern und mir einen so plötzlichen Fall hatten, war die Einsamkeit. Wenn man sich als Kind Zuhause vernachlässigt und alleine gelassen fühlt, sucht man das Fehlende draussen bei anderen Kindern die alleine sind. Dann kommt noch mehr Unsinn zusammen da für die Erziehung der „Kleinen“ ebenso wenig Zeit bleibt. Eine Strafe folgt auf die Nächste,denn nur so kann man Heute als Kind der Unter- & Mittelschicht noch Aufmerksamkeit auf sein Problem erregen! Bis man endlich versteht, dass es jedem Scheißegal ist und man dadurch nur noch größere Probleme für sich selbst geschaffen hat wo keiner hilft. Nun ist man im letzten Schuljahr. Auch junge Menschen sind nicht dumm und verstehen sehr wohl wenn sie keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Zukunftsängste führten schließlich zu einer schweren Depression mit anschließenden Suizidversuchen. Hier kann ich aus guter Erinnerung den Femministen nur danken! Wegen eurem Egoismus müssen Kinder jetzt alleine aufwachsen. Gegenüber diesen Frauen, kann ich heute nur noch den Kopf schütteln wenn sie sich im TV aufbuddelnIhr, Die brauchen sich nicht wundern wenn man sie ins Heim abschiebt wenn sie ins Alter gekommen sind, schließlich ward ihr auch nicht für uns da als wir es so dringend benötigten.

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